Versos German Achim von Arnim Jahreszeiten

German poem

Jahreszeiten

by (1781–1831)

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Schwarzbraun ist meine dunkle Farbe, Darin will ich mich kleiden; Den besten Schatz und den ich hab, Der will jezt von mir scheiden.

Ei scheidet sich dann der Winter von mir, So kommt ein frischer Sommer; Hat er dann Lust und Liebe zu mir, So wird er wiederum kommen.

Dort droben vor meines Vaters Haus, Da steht eine grüne Linde; Darauf saß die Frau Nachtigall Und sang von heller Stimme.

Ei sitzest du da Frau Nachtigall, Und singest von heller Stimme; Ei zwinget dich dann der edle Schnee, Das grüne Laub von der Linde.

Und wann die Linde das Laub verliehrt, So trauren alle Aeste; Daran gedenkt ihr Mädechen jung, Und setzt eure Kränzlein feste.

Setzt ihr sie fest und nicht zu fest, Setzt ihr sie nach euren Maasen; Und wenn es einmal zum Scheiden kommt, Daß ihr sie könnt ablassen.