German poem
Trutz den Meistern
by Achim von Arnim (1781–1831)
Drum ihr Gesellen halt euch gut, Zu Hamburg das junge Blut, Thut die Meister scheren; Rommodedom und Faldrida, Thut die Meister scheren.
Sagt in vierzehn Tagen auf, Reiset fort mit schnellem Lauf, Thut die Welt durchreisen; Romod. usw.
So ihr an Ort und Stelle werd kommen, Sagt die Meister habn genommen Geld aus unserer Lade; Romod. usw.
Den Gesellen, die davon sprechen, Wollen wir den Hals zerbrechen, Ja sie sollen schweigen; Romod. usw.
Gesellen gingen nach Altona hinaus, Lebten da in Saus und Schmauß, Auf des Meisters Gelder: Bomod. usw.
Als sie ein Vierzehn Tage gelegen, Wollten sie das Geld erlegen, Wolten sie es wohl ändern: Romod. usw.
Gesellen thäten sich resolviren, Nach der Herberg zu spaziren, Thäten da brav saufen: Romod. usw.
Thüren wurden zugemacht, Trommel geschlagen, daß es kracht, Bürger schlugen Lärmen: Romod. usw.
Vor die Herberg kamen an Mehr als dreißig tausend Mann, Bürger und Soldaten: Romod. usw.
Tischler gaben sich gefangen, Kamen den Herren entgegen gegangen, Fragten was sie wollen: Romod. usw.
Wir verlangen nicht mehr als Recht, Oder es wird Hamburg schlecht, Dieses Jahr ergehen: Romod. usw.
Schornsteinfeger fuhren fort: Tischler saget nur ein Wort, Sollen wir drein werfen: Romod. usw.
Tischler kamen aus Arest, Liessen sich aufs allerbest Die Trompeten blasen: Romod. usw.
Andre Handwerker allzumal Riefen Vivat überall, Es leben unsre Brüder: Romod. usw.
Nun Adjeu mein Lied ist aus, Meister müssen gehn nach Haus, All ihr Gut verkaufen: Romod. usw.
Wer hat uns dies Lied erdacht, Das haben brave Burschen gemacht, Die die Welt durchreisen, Rommodedom und Faldrida, Die die Welt durchreisen.