German poem
Es wallt das Gewölk herüber
by Adelbert von Chamisso (1781–1838)
Es wallt das Gewölk herüber, Verhüllt, verfinstert meinen Stern. Es faltet sich trüb und trüber Die Stirne meines teuern Herrn.
Zu dir erhebet die Hände, Erbarmer, die gebeugte Magd; Du, schaffe des Grames Ende, Der meinem Herrn am Herzen nagt.
Wo nicht sie vermag zu heilen, Vertraut die Liebe dir allein; Befiehl dem Gewölk sich zu teilen, Gib meinem Stern du seinen Schein.