German poem
Ich kann's nicht fassen, nicht glauben
by Adelbert von Chamisso (1781–1838)
Ich kann's nicht fassen, nicht glauben, Es hat ein Traum mich berückt; Wie hätt er doch unter allen Mich Arme erhöht und beglückt?
Mir war's, er habe gesprochen: Ich bin auf ewig dein – Mir war's – ich träume noch immer, Es kann ja nimmer so sein.
O laß im Traume mich sterben Gewieget an seiner Brust, Den seligsten Tod mich schlürfen In Tränen unendlicher Lust.