Versos German Adolf Friedrich von Schack Nun ziehen die Wolken durchs lichtere Blau

German poem

Nun ziehen die Wolken durchs lichtere Blau

by (1815–1894)

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Nun ziehen die Wolken durchs lichtere Blau, An grünen Halmen zittert der Tau; Von Blumen schillert der Rasen bunt In der fröhlichen Winde Wehen, Und die Primel steigt aus dem Wiesengrund, Um den leuchtenden Himmel zu sehen.

Mit Drosselgesang und Wachtelschlag, Wie umfängst du mich wonnig, strahlender Tag! Doch wo ist die Stimme, die einst mich rief, Und die Hand, die meine gedrückt, Und wo das Auge, so blau, so tief, Das einst in meines geblickt?