Versos German Adolf Friedrich von Schack Schön sind, doch kalt die Himmelssterne

German poem

Schön sind, doch kalt die Himmelssterne

by (1815–1894)

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Schön sind, doch kalt die Himmelssterne, Die Gaben karg, die sie verleihn; Für einen deiner Blicke gerne Hin geb' ich ihren goldnen Schein!

Getrennt, so daß wir ewig darben, Nur führen sie im Jahreslauf Den Herbst mit seinen Aehrengarben, Des Frühlings Blütenpracht herauf.

Doch deine Augen – o, der Segen Des ganzen Jahrs quillt überreich Aus ihnen stets als milder Regen, Die Blüte und die Frucht zugleich!