Versos German Andreas Gryphius Auff die Geburt des Herren

German poem

Auff die Geburt des Herren

by (1616–1664)

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Der Höchste wird ein Kind in dem die Mutter reiset/ Die ewig-lichte Sonn' erscheint zu Mitternacht. Der ewig-süsse Trost wird diser Schar geweiset/ Die auff begraßtem Feld umb ihre Schaffe wacht. Der Himmel wird ein Stall/ weil von dem Himmel steiget/ Der uns das hohe Schloß der grossen Wollust zeiget. Vergebens sucht man Zeitt und Ruh und Ort zu dinen Dem/ mit dem ruh alhier in Unruh ist erschinen.