German poem
Die Hölle
by Andreas Gryphius (1616–1664)
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Ach! vnd Weh! Mord! Zetter! Jammer / Angst / Creutz! Marter! Würme! Plagen. Pech / Folter! Hencker! Flamm! Stanck! Geister! Kälte! Zagen! Ach vergeh! Tieff’ vnd Höh’! Meer! Hügel! Berge! Felß! wer kan die Pein ertragen? Schluck Abgrund! ach schluck' eyn! die nichts denn ewig klagen. Je vnd Eh! Schreckliche Geister der tunckelen Hölen / ihr die ihr martret vnd Marter erduldet Kan denn der ewigen Ewigkeit Feuer / nimmermehr büssen diß was ihr verschuldet? O grausamm’ Angst / stets sterben sonder sterben! Diß ist die Flamme der grimmigen Rache / die der erhitzete Zorn angeblasen: Hir ist der Fluch der vnendlichen Straffe; hier ist das immerdar wachsende Rasen: O Mensch! Verdirb / vmb hier nicht zu verderben.
Also available with a spoken translation into English in the reader.