German poem
Uber seinen Traum von Glückseligkeit der Seeligen
by Andreas Gryphius (1616–1664)
Diß Leben zeigte dir/ vil/ doch vergänglich Gutt/ Ein Traum hergegen wiß das Lusthauß steter Ehren. Du nimst was ewig an/ und setzest aus dem Muth/ Die Welt und was mit ihr muß unversehns auffhören. Schätzt man diß Leben hoch/ das schlechter als ein Traum/ Dein Traum war wahre Freud dein Leben Dunst und Schaum.
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