German poem
Sie will das Jesulein als Morgenstern in dem Herzen haben
by Angelus Silesius (1624–1677)
Morgenstern der finstern Nacht, Der die Welt voll Freuden macht, Jesulein, Komm herein, Leucht in meines Herzens Schrein.
Schau, dein Himmel ist in mir, Er begehrt dich, seine Zier. Säum dich nicht, O mein Licht, Komm, komm, eh der Tag anbricht.
Deines Glanzes Herrlichkeit Übertrifft die Sonne weit. Du allein, Jesulein, Bist, was tausend Sonnen sein.
Du erleuchtest alles gar, Was jetzt ist und kommt und war. Voller Pracht Wird die Nacht, Weil dein Glanz sie angelacht.
Deinem freudenreichen Strahl Wird gedienet überall. Schönster Stern, Weit und fern Ehrt man dich wie Gott, den Herrn.
Ei nun, güldnes Seelenlicht, Komm herein und säum dich nicht. Komm herein, Jesulein, Leucht in meines Herzens Schrein.
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- Sie weist die Seele in die Wunden Christi
- Sie weist ihre Seele zu der wahren Ruhe
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- Sie will das Jesulein als ein Blumensträußlein in ihrem Herzen haben
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