Versos German Anton von Klesheim Allgemeines Deutsches Kommersbuch:246

German poem

Allgemeines Deutsches Kommersbuch:246

by (1812–1884)

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tau=sendmal dein Herz ge=schenkt.

2. Bin ich gleich weit von dir, bin doch im Schlaf bei dir und red mit dir; |: wenn ich erwachen thu, :| bin ich allein.

1. Wenn’s Mai=lüf=terl weht, z’geht im Wald drauß der Schnee, da heb’n d’blauen Vei=gerln die Köp=ferln in d’Höh’, und d’Vögerln, die g’schlafen hab’n durch d’Winterzeit, die wern wie=der mun=ter, die wern wie=der mun=ter, die wern wie=der mun=ter und sin=gen voll Freud, die wern wie=der mun=ter und sin=gen voll Freud.

2. Und blühn amal d’ Rosen, wird ’s Herz nimmer trüb, denn d’ Rosenzeit is ja die Zeit für die Lieb. Nur d’ Rosen thun blühen so frisch alle Jahr, |: aber d’ Lieb blüht nur amal und nachher is gar. :|

3. Jed’s Jahr kommt der Frühling, is der Winter vorbei; der Mensch aber hat nur an anzigen Mai. Die Schwalberln fliegn fort, doch die ziehn wieder her; nur der Mensch, wenn der fortgeht, so kommt er nit mehr.

1. Wenn zu meim Schätzel kommst, sag, ich laß grü=ßen; Wenn sie fragt, wie mir’s geht, wie es steht, wie mir’s geht, sag, auf zwei Fü=ßen, hei=di=de=ri=de=ral=la=la! (la la la la la la la la!)

sag, auf zwei Fü=ßen, hei=di=de=ri=de=ra! (la la la la la la!)