German poem
Die armen Vögelein
by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Des Winters, wenn es schneit, Dann ist gar böse Zeit: Die armen, armen Vögelein, Die thun mir gar zu leid!
Ach, könnt' ich locken sie, Und wüßt' ich doch nur wie? Die armen, armen Vögelein, Sie sollten hungern nie!
O nehmet hier Quartier! O kommt! Was zaudert ihr? Ihr armen, armen Vögelein, Kommt her und speist bei mir! –
Das Futter streut' ich aus, Da kamen sie an's Haus, Die armen, armen Vögelein, Sie hielten einen Schmaus.
O glücklich Jedermann, Wer geben mag und kann; Ihr armen, armen Vögelein, Nehmt meine Gaben an!