German poem
Die privilegierten Geheimen
by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Sie mauern und sie bauen Am Tempel alles Lichts, Doch ist noch nichts zu schauen – Sagt an, woran gebricht's?
Wird's klar an jenem Tage, Am Tage des Gerichts, Wann wägen wird die Wage Das Etwas und das Nichts?
Ein König wollt' erfreuen Sich einst auch dieses Lichts, Er sprach als thät's ihn reuen: Es ist ein großes Nichts!
Drum ist es auch erklärlich: Wär's etwas mehr als nichts, Erlaubte man wohl schwerlich Bei uns dies große Nichts.