German poem
Im Winter
by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Wohl ist der Winter die schlimmste Zeit: Der Frühling, er ist so weit, so weit!
Von Grünen und Blühen keine Spur, Am Fenster gefrorene Blumen nur.
Und dennoch tröst' ich mich: mir blüht Ein ewiger Frühling im Gemüth.
Ich kann in Gedanken dem Winter entschweben Und trotz dem Winter im Frühling leben.