Versos German August Heinrich Hoffmann von Fallersleben Menschliches Elend

German poem

Menschliches Elend

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Ängstlich muß der Mensch sich müh'n, Immer nur bedacht auf morgen; Sieht nichts grünen, nichts erblüh'n Ohne Furcht und ohne Sorgen.

Immer ist er auf der Flucht; Auch in schönen Herbstestagen Greift er nach der vollen Frucht Nur mit Bangen und mit Zagen.

Und er kennt, er fühlt sein Leid, Und er kann's auch umgestalten; Doch er flieht, was ihn befreit, Und so bleibts denn stets beim Alten.