German poem
Ich schleich umher
by August von Platen-Hallermünde (1796–1835)
Ich schleich umher Betrübt und stumm, Du fragst, o frage Mich nicht, warum? Das Herz erschüttert So manche Pein, Und könnt ich je Zu düster sein?
Der Baum verdorrt, Der Duft vergeht, Die Blätter liegen So gelb im Beet, Es stürmt ein Schauer Mit Macht herein, Und könnt ich je Zu düster sein?
More by August von Platen-Hallermünde
- Ich bedurfte, deine Liebe zu gewinnen, heut und morgen!
- Ich fühle Woch an Woche mir verstreichen
- Ich möchte gern mich frei bewahren
- Ich möchte, wenn ich sterbe, wie die lichten
- Ich trat die Straße der Gefahren an
- Ihr Maler führt mich in das ew'ge Leben
- Ihr Vögel in den Zweigen schwank
- Immer erhält die Verliebten wach