German poem
An Freiligrath
by August Wilhelm Schlegel (1767–1845)
Vernimm den treuen Rath, Ich geb' ihn unverhohlen, Reimreicher Freiligrath! O reime nicht auf Sohlen! Das gränzt an Hochverrath; Ich stehe, wie auf Kohlen, Bei so verwegner That. Es ist ja leicht, die Jugend Zu paaren mit der Tugend; Auch prangen alle Musen Mit einem vollen Busen: Das sind erlaubte Reime, Süß, gleich dem Honigseime. Wer aber schwatzt von **, Den wird der Teufel holen.