German poem
Ich merke ein wunder an dem glase dc niht von herte mac
by Bligger von Steinach (1150–1209)
ICh merke ein wunder an dem glase dc niht von herte mac gewern an siner stete einen ganzen tac dan ist dú herte niht bewart wer es zemasse hert es stünde vaster dc selbe wunder siht man an den lúten wene ich same swer ane milte gv̊tes pfligt vnd da bi ane schame den wirfet si in vil swinder art in einen schaden vnd in ein ewic laster des mannes sterke were gůt die er zerehten dingen liesse schinen so ist aber menger so gemv̊t dc er der geste has beiaget vnd leidet sich den sinen sol des ere lange wern dc mv̊s ein wunder wesen ich en gehorte nie gesagen dc ie geschehe noch en hans ǒch niht gelesen