Versos German Bruno Wille Und ob ich ewig dunkel bliebe

German poem

Und ob ich ewig dunkel bliebe

by (1860–1928)

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Wie traurig diese Wälder düstern! Kein Sonnengold tief innen lacht; Das tun die felsengrauen Rüstern, Von Laubgeflechten überdacht.

Auch ich so trüb. Der Liebe Gnade Darf strahlen nicht zu meinem Grund. Die Sorg umdüstert meine Pfade, Ich bin ein öder Dickichtschlund.

Doch duld ich lächelnd, heilge Sonne, Daß sich dein Brautkuß mir verschließt/ Wenn draußen nur die goldne Wonne Um tausend Sonnenkindlein fließt.

Laß lieben dich mit jener Liebe, Die nicht Genuß, nur Andacht will. Und ob ich ewig dunkel bliebe/ Von deinem Leuchten träum ich still.