Versos German Bruno Wille Wandrers Abendburg

German poem

Wandrers Abendburg

by (1860–1928)

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Die Sonne neigt sich abe Zum blauen Hügelgrabe. So leb denn wohl, du rotes Liebesfeuer! Ich stehe ganz allein Auf ödem Berggestein. Wohl heime möcht ich gahn Und weiß doch nicht, wo Herberg han ... Schon dräun die Wolken schwarz wie Ungeheuer.

Da mahnt die Sonn im Sinken: Sieh dort die Zinnen winken! Den irren Wandrer laden sie, zu hausen. Des Burgherrn Trostlicht wacht Getreu die ganze Nacht. Entzünde dran dein Herze Als eine fromme Klausenkerze! Ums Fenstergitter laß Unholde sausen!