German poem
Einklänge
by Charles Baudelaire (1821–1867)
Aus der natur belebten tempelbaun Oft unverständlich wirre worte weichen Dort geht der mensch durch einen wald von zeichen Die mit vertrauten blicken ihn beschaun.
Wie lange echo fern zusammenrauschen In tiefer finsterer geselligkeit Weit wie die nacht und wie die helligkeit Parfüme färben töne rede tauschen.
Parfüme giebt es frisch wie kinderwangen Süss wie hoboen grün wie eine alm – Und andre die verderbt und siegreich prangen
Mit einem hauch von unbegrenzten dingen Wie ambra moschus und geweihter qualm Die die Verzückung unsrer seelen singen.