Versos German Christian Felix Weiße Die Ungerechtigkeit

German poem

Die Ungerechtigkeit

by (1726–1804)

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Man rühmt an Chloen jederzeit, Wie tugendhaft sie sey: Und für die Ungerechtigkeit, Trägst du doch keine Scheu?

Mit schönem Zorne drohst du mir, Stampfst mit dem kleinen Fuß, Und stößest mich erzürnt von dir, Verdiente dieß ein Kuß?

Gut! daß du weißt, auf welch Versehn, Dergleichen Rache blitzt; So laß mich es geschwind begehn, Dann strafe so wie itzt!