Versos German Christian Felix Weiße Trinklied (1)

German poem

Trinklied (1)

by (1726–1804)

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Die Kehle tönt nicht ewig Lieder, Den Fuß hebt nicht stets Frölichkeit: Drum leert die Gläser, werthen Brüder, Und singt und tanzt, noch ist es Zeit!

Was hilfts, wenn einst gleich alle Schönen Mit Blumen euer Grab bestreun: Jetzt lasset uns mit Rosen krönen, Jetzt salbt die muntre Scheitel ein!

Jetzt netzt den Gaum mit frischem Weine, Und stärket Muth und Blut zugleich: Wenn einst die modernden Gebeine Im Weine schwömmen: hülf es euch?