Versos German Christian Friedrich Hunold Auf die unmäßige Hunde Liebe

German poem

Auf die unmäßige Hunde Liebe

by (1680–1721)

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Wie? sind die Hunde mehr/ als Menschen dein Ergetzen? Sind sie in der Vernunft dir etwan gleich zu schätzen? Was vor Vergnügung hat doch ihr Gespräch in sich? Erbauen sie dein Hertz und unterrichten dich? Verdienen sie ihr Brod? O Armer/ sie verzehren Dich und dein Capital. Doch wilst du sie ernehren. Dieweil nun/ wie man sagt/ sich gleich und gleich gesellt/ Was wunders/ daß dein Hertz so viel von Hunden hält: Du bist dem Leben nach nicht in der Menschen Orden/ Und biß aus die Gestalt bereits zum Thier geworden.