Versos German Christian Friedrich Hunold Ein Freund will des andern Gedancken

German poem

Ein Freund will des andern Gedancken

by (1680–1721)

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Zwar meine Jugend hat was schönes nur geliebt. Weil rechte Liebe nun nichts als Vergnügen giebt; Jedoch die meinige mir viele Marter machte; Auch wenn die Liebe mich nach meinem Wunsch bedachte: So spricht nunmehr mein Geist/ von aller Dunst befreyt: Ich liebte nicht was schön/ ein Bild der Eitelkeit Der Liebsten Tugend war ein Feind nach meinem Triebe/ Und ihre Sünde nur der Entzweck meiner Liebe.