German poem
Uber einen Räutigten Hund
by Christian Friedrich Hunold (1680–1721)
Die Raute hat der Hund; die Wollust plaget dich. Von aussen qvält es ihn; dich jückt es innerlich. Aus Schmertzen schreyt der Hund; du aber lachst darzu. Im Schlafe hat der Hund/ du aber niemahls Ruh. Dem ersten ist die Haut/ und dir das Hertze wund. Wer ist nun unter euch der schlimste Rauten Hund?
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