German poem
An E.S
Du liebes junges Menschenkind, was hast du Hände feine! Wie meine derb daneben sind, du Wunderliche, Reine!
Und doch riß dich das Leben schon in seinen verwirrenden Reigen: du bist einmal herumgeflohn – und tratst dann zurück ins Schweigen.
Und nun die Hände aufs Herz gepreßt seh' ich dich stillhin gehen – die feinen Hände so fest, so fest auf dem Herzen, dem heimlich wehen.