German poem
»Ur-Ur«
In den dunkelsten Nächten, wo nur die Eule noch jagt, zieht durch des einsamsten Waldes finstersten Teil ein gespenstischer Stier ... Sie nur kennt seinen Namen und ruft ihn –: »Ur-Ur ... Ur-Ur ...«
Über ihm streicht sie mit glühenden Augen ... Niemand weiß es, denn sie: Urvater ist es, Waldvater, Weltvater, totgeglaubt, ewig doch – »Ur-Ur ... Ur-Ur ...«
Wach wird der ganze Wald, horcht, späht ... Gedrängt und geduckt, zittern die Vöglein ... Unhörbar huscht's durch die Bäume ... »Ur-Ur ... Ur-Ur ...«