German poem
Auf den mässiglebenden Marin
by Christian Wernicke (1661–1725)
Vor die Gesundheit steht Marin in solchen Sorgen, Dass er offt fastend sieht den Abend wie den Morgen; Dass er sich satt nicht iss't, obgleich die Speis' ihm schmeckt, Und zitternd in den Mund die beste Bissen steckt: Macht der sich aber nicht zum Hohn und Spott der Erden, Der allezeit ist kranck, aus Furcht um kranck zu werden.