German poem
Unnöhtige Umschweiffe im Erzehlen
by Christian Wernicke (1661–1725)
Ein Mann der gerne redt', und, wie die Spanjer sagen, Gleich einer Mittags-Uhr 1 zwölff' immer pflegt zu schlagen; Der bracht' einst eine Mähr mit vielen Worten vor: Ich mercke, sprach ein Mann, der die Geduld verlohr, Dass was ihr itzt erzehlt, Euch halb bekant nur ist; Warum? Dieweil ihr nicht das Ende davon wisst.