German poem
Als er sich wolte glücklich schätzen
by Christiana Mariana von Ziegler (1695–1760)
Ich ruffte nechst den Pan mit seinem Wald-Gesinde; Kommt, schrie ich, Faunen! kommt und zimmert mir geschwinde Ein Lied, das stachlicht klingt, vor unsern Selidor, Und wenn ihr fertig seyd, so leßt ihm solches vor. Jedoch an statt, daß sich ein Satyr liesse blicken, Sah man die Gratien aus ihren Lager rücken, Die schrien auf mich zu: Schreib, freche! nur soviel: Wer Selidorens Geist und Wesen tadeln will, Der muß, wofern er nicht will selbst beschimpffet heissen, Mehr Gifft als Zoilus, mehr Gall als Momus, weisen. Schaut durchs Vergrößerungs-Glaß den gantzen Cörper an, Ob man ein Püncktgen wohl, das unrecht, finden kan.
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- Als er sich über die viele Arbeit beschwerte
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- Als sie ihm auferlegte nichts mehr in seinen Briefen von Cupido zu erwehnen
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