German poem
Das Glück
by Clara Müller-Jahnke (1860–1905)
Sein Lächeln scheint, so klar und weich, wie Götter es Erwählten spenden. Es trägt im Haar den Efeuzweig, Christrosen in den blassen Händen.
Taub war es meiner Stürme Weh und meiner Jugend heißen Bitten – nun kommt im Mondlicht durch den Schnee es lautlos auf mich zugeschritten.