German poem
Flimmernde Tiefen
by Clara Müller-Jahnke (1860–1905)
Ich schau durch die schimmernden Wasser in die flimmernden Tiefen hinein: da schläft eine tote Hexe auf einem grünen Flutgestein.
Noch liegt die lächelnde Lüge um den schmalen, gepreßten Mund . . . ihre roten Haare lodern wie Flammen aus dem Grund.