Versos German Conrad Ferdinand Meyer Das Seelchen

German poem

Das Seelchen

by (1825–1898)

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Ich lag im Gras auf einer Alp, In sel'ge Bläuen starrt ich auf –

Mir war, als ob auf meiner Brust Mich etwas sacht betastete. Ich blickte schräg. Ein Falter saß Auf meinem grauen Wanderrock. Mein Seelchen war's, das flugbereit, Die Schwingen öffnend, zitterte. Wie sind die Schwingen ihm gefärbt? Sie leuchten blank, betupft mit Blut.