Versos German Conrad Ferdinand Meyer Die Felswand

German poem

Die Felswand

by (1825–1898)

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Feindselig, wildzerrissen steigt die Felswand. Das Auge schrickt zurück. Dann irrt es unstet Daran herum. Bang sucht es, wo es hafte. Dort! über einem Abgrund schwebt ein Brücklein Wie Spinnweb. Höher um die scharfe Kante Sind Stapfen eingehaun, ein Wegesbruchstück! Fast oben ragt ein Tor mit blauer Füllung: Dort klimmt ein Wanderer zu Licht und Höhe! Das Aug verbindet Stiege, Stapfen, Stufen. Es sucht. Es hat den ganzen Pfad gefunden Und gastlich, siehe, wird die steile Felswand.