German poem
Es ist der Hunde Brauch
by Daniel von Czepko (1605–1660)
Indem ein armer Mann die Steuer solte geben, Sprach er: Ich habe nichts, Herr, als das bloße Leben: Der saure Schwede sprach: Du Hund, was bellst du viel? Nicht eine Stunde geb ich dir Geduld und Ziel.
Der Bürger seuffzete: Das heist ein Ding verstellen, Was bitten ist, das nennt der geitze Seehund bellen: Jedoch es kan auch seyn: es weiß fast iedermann: Wenn Hunde Diebe sehn, so bellen sie sie an.