German poem
Ich spúr ein wunder dur dú lant
by Der Marner (1300–1300)
Ich spúr ein wunder dur dú lant in gelher grüner varwe schin es hat fůs ǒgen noch die hant vnd wil doch bi den lúten sin beide armen vnd richen es bindet manigen âne bant es vert die tv̊nǒwe vnd den rin es treit den herren ir gewant vnd trinket mit den vúrsten win es kan bi den frowen slichen es stirbet hie vnd wahset dort es vert spate vnd frǒ es sleich vf einen bǒn der ersten megede zv̊ es slůg der werlte vierden teil vnd sleht noch ǒch vil manigen gǒch rint ane horn es hat vil manig man sin heil sinen lib sine sele von im verlorn sage an wem mag es sich gelichen
Wie höfsche lúte habe der rin dc ist mir wol mit schaden kvnt ir hvbe ir har ir keppelin erzeigent núwer fúnde vunt crist in helfe so si niesen es mag wol curteis pouel sin pittit mangier ist in gesvnt stad vf stad abe in wechset win in dienet ǒch des rines grvnt ich wil vf si gar verkiesen der ýmelvnge hort lit in den lvrlenberge in bi in weis ir niender einen der so milte si der den gernden teilte mite von siner gebe die wile ich lebe sin vri vor mir ir mv̊t der stat vf solhen sitte nv gib dv mir so gibe ich dir sînen wellent niht verliesen
We dir von zweter Regimar dú núwest mangen alten vunt dú speltest als ein milwe ein har dir wirt vs einem orte ein pfvnt ob din liessen dich niht trúget dir wirt vs einem tage ein iar ein wilder wolf wirt dir ein hvnt ein gans ein gǒch ein trappe ein star dir spinnet hirz dur dinen mvnt wa mit hast dv dc erzúget ein lug dur dine lespe sam ein slehtú warheit vert dv hast dien vischen hv̊sten krebsen sat er wert bi dir so sint drú wunder tier dc ist der git has vnd nit dv döne dieb dv prüuest ane malz ein bier supf vs dir ist ein leker lieb der den herren vil gelúget