German poem
Ich wil· dc man mir dur die gv̊ten si gehas
by Der von Obernburg (1300–1300)
ICh wil· dc man mir dur die gv̊ten si gehas dvr dc si mir getrúwe si swie vil ich kvmbers hete des ich nie vergas vnd mehte ich ir getwellen bi dc were ein niht ob si mirs giht doch wag mir ie vil kleine dc swenne ich si sach swc mir geschach tet es mir eine wile we so wart mir aber danne bas
Owe· dc ich mich von ir minne scheiden sol dú mich so gar betwungen hat wart e· min herze an fröiden alse rehte vol dc ist nv bar sit es so stat dc mich ir grůs vermiden mv̊s den ich genigen dike han ich han den mv̊t swc si mir tůt so steteklich an si verlan· dc ich ir niht entwenken kan
Wan sol· vf gv̊t gedingen gerne kvmber doln er ist selig swer gedingen hat vil wol mag sich ein selig man der· langen swen erholn vnd ist dc ir vnstete lat vnsteter man nie lieb gewan da von ein herze wrde erfröit vnsteter mv̊t der ist niht gv̊t wan dc er stete minne stört· vnd ǒch an herzeliebe schat