German poem
Eulalie
by Edgar Allan Poe (1809–1849)
Ich lebte allein In Kummer und Pein Und krank an Seele und Leib, Da ward die liebliche Eulalie Mein sanftes, lächelndes Weib, Da ward die blondhaarige Eulalie Mein junges, erröthendes Weib.
Ha, weniger hell Ist der silberne Quell Als die Augen der lieben Dirn’, Und kein Wölkchen der Höhn Ist so duftig und schön Als die Löckchen auf Eulalie’s Stirn’ – Wär’s beglänzt vom Mond, Oder wär’ es besonnt – Als die Löckchen auf Eulalies Stirn.
Nun bin ich befreit Von allem Leid, Da sie mein ist mit Seel’ und Leib. Tagaus, tagein lacht Sonnenschein, Seit Eulalie mein junges Weib, Tagaus, tagein lacht Sonnenschein Auf mein junges, liebliches Weib.