Versos German Eduard Mörike Peregrina — 4 (Warum, Geliebte, denk' ich dein)

German poem

Peregrina — 4 (Warum, Geliebte, denk' ich dein)

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Warum, Geliebte, denk' ich dein Auf einmal nun mit tausend Tränen Und kann gar nicht zufrieden sein Und will die Brust in alle Weite dehnen?

Ach, gestern in den hellen Kindersaal Beim Flimmer zierlich aufgesteckter Kerzen, Wo ich mein selbst vergaß in Lärm und Scherzen, Tratst du, o Bildnis mitleid-schöner Qual: Es war dein Geist, er setzte sich ans Mahl. Fremd saßen wir mit stumm verhalt'nen Schmerzen; Zuletzt brach ich in lautes Schluchzen aus, Und Hand in Hand verließen wir das Haus.