Versos German Elise Sommer An dessen Frau Gemahlin

German poem

An dessen Frau Gemahlin

by (1761–1836)

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Heiter, wie der Lenz im Maienthale Ueber aufgehauchte Blüthen schwebt, Veilchen in die seidnen Locken webt, Hold erblüht in Phöbus mildem Strale;

Wie sie schäumt, der Freude Nektarschaale, Wenn das höchste Glück den Busen hebt, Das im Herzen des Geliebten lebt, Den wir längst erkannt im Ideale;

So, Verehrte! müssen immer Dir Lieb' und Freundschaft in Dein fern'res Leben Kränze, wie aus Morgenäther, weben!

Sey die Glücklichste der Frauen hier, Weine nie des Kummers bange Zähren; Jeder müsse Dich, gleich mir, verehren!