German poem
Ich fuhr empor vom Bette
by Emanuel Geibel (1815–1884)
Ich fuhr empor vom Bette, Darauf ich schlafend lag; Ein Schlag geschah an meine Tür, Ein Schlag und noch ein Schlag.
Ein wunderbarer Schauder Geht rieselnd durch mein Blut; Ins Fenster fällt ein fremdes Licht, Der Himmel steht in Glut.
Ich weiß nicht, was da glühet, Ist's Früh-, ist's Abendrot? Ich weiß nicht, hat die Liebe gepocht, Oder war es der Tod?