Versos German Emanuel Geibel So halt' ich endlich dich umfangen

German poem

So halt' ich endlich dich umfangen

by (1815–1884)

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So halt' ich endlich dich umfangen, In süßes Schweigen starb das Wort, Und meine trunknen Lippen hangen An deinen Lippen fort und fort.

Was nur das Glück vermag zu geben, In sel'ger Fülle ist es mein: Ich habe dich, geliebtes Leben, Was braucht es mehr als dich allein?

O, decke jetzt des Schicksals Wille Mit Nacht die Welt und ihre Zier, Und nur dein Auge schwebe stille, Ein blauer Himmel, über mir!