German poem
Heimweg
by Erich Mühsam
Mein Heimweg ist nicht lang. Er läßt mir grade Zeit zu einem Lobgesang auf meine Tüchtigkeit. Ich saß beim Alkohol und schwatzte angenehm von Kunst und Menschenwohl: ich weiß nicht mehr zu wem. Jetzt aber geh ich heim und lobe meinen Fleiß, der stets mit einem Reim sich zu bestätigen weiß.