Versos German Felix Dörmann H.S

German poem

H.S

by (1870–1928)

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Wenn Deiner Lieder dunkelwarme Laute Wie Glockentöne weich ans Herz mir drangen, Bis meiner Seele starre Hüllen sprangen Und Thrän' auf Thräne trotzig niederthaute,

Und wie ich dann in wonnig-süßem Bangen, In heiliger Scheu zu athmen kaum mich traute, Nach Deinen Lippen sehnsuchtsvoll nur schaute In unersättlich seligem Verlangen – –

O, wer vergäße jemals dieser, Tage, Wo sich Natur und Kunst so schön verbunden, Wo leis' und leiser klang die tiefe Klage,

Und milder schmerzten ewig-off'ne Wunden, Wo sich gestählt mein Herz, das lebenszage, Für neuer Kämpfe schicksalsschwere Stunden.