German poem
Doch - wenn zuerst in Meer- und Pulvernebel
by Ferdinand Freiligrath (1810–1876)
Doch – wenn zuerst in Meer- und Pulvernebel Wir also schwimmend Volk an Volk gerungen; Wenn eine Seeschlacht Lorbeern uns geschlungen Um unsre Lunten und um unsre Säbel:
Dann seid gedenk! An Schiffen sitzen Schnäbel! Drauf, ihr Matrosen und Kajütenjungen! Den wucht'gen Hammer und das Beil geschwungen! Die Schnäbel ab! und bringt sie heim als Hebel!
Als Hebel? – Ja! – Ihr, die mit heiterm Spähen Am Strand ihr jauchztet unsrer frischen Kühne Und lächelnd ansaht unser salzig Rennen:
Ihr Bannerherrn, wohin mit den Trophäen? – Sorgt für ein Forum, schafft die Rednerbühne, Daß wir, wie Rom, das Beste schmücken können!