German poem
Einhundert acht und achtzigstes Sonett: [Zwölf Frau'n, Sterne vielmehr, froh, unbegleitet]
by Francesco Petrarca (1304–1374)
Zwölf Frau'n, Sterne vielmehr, froh, unbegleitet, In Züchten müd', sah' ich, und mitten ragen Die Sonn', auf einem Schifflein all' getragen, Wie keines wohl durch Fluthen jemahls gleitet; Nicht gleichet ihm, das Jason einst geleitet Zum Vließ, nach dem die Menschen all' noch jagen, Nicht das des Hirten, Troja noch zu klagen, Von denen durch die Welt der Ruf sich breitet. Sah dann sie auf dem Siegeswagen thronen, Und meine Laura mit dem frommen Wesen Zur Seite sitzend süße Lieder singen; Nicht Menschending' und ird'sche Visionen! Sel'ger Autumedon! Typhis! erlesen, So holde Frauenschar zur Stell' zu bringen.
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