German poem
Gott und Welt
Ich bin ein Mensch von Fleisch und Blut, Ich fange keine Grillen; Ich kann des Fleisches Durst so gut Wie den der Seele stillen.
Ich schwinge brünstig mich empor Zu Gott in schwacher Stunde; Und werd ich stark, heb ich den Flor Von heiliger Todeswunde.
Weit öffnet sich der Arme Paar Gleich hellen Tempelpforten; Ich knie schluchzend am Altar, Ich bete nicht in Worten.