Versos German Franz Werfel Der Entschwindende

German poem

Der Entschwindende

by (1890–1945)

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Zu der Tafel gastlichen Geschenken Weiß er unsere Zagheit hinzulenken. Sanft gebeugt zu Erdensinn und Taten Lobt er dieses Bier und lobt den Braten.

Hält sein Wort auch Irdisches umschlungen, Schon ist’s Rückkehr zu Erinnerungen, Klar und nah und dennoch aufgebunden, Daß wir staunen, wie es hergefunden.

Und die Stunde schwellt das Herz in Güte, Heiter schmerzlich wölbt sich das Gemüte; Wie wir hier in Gartenstühlen lehnen, Füllt sich Aug’ um Aug’ mit Daseinstränen.

Aber seins, vom kleinen Blick verlassen, Scheint schon allen Raum in sich zu fassen, Ätherblindheit, dumpfe Sternenweiten Und ein Wiesenlicht zu grünen Zeiten.

Nun wir schaun um seines Schädels Felsen Maßvoll wogend goldenen Tanz von Gelsen, Faßt uns rasend übermächtig Sehnen Uns auf Grünem maßlos auszudehnen, Auf des Waldrands laubbestürzter Schwelle Anbequemt erwachter Sternenwelle Uns durch Alm und nachtzersunkene Hütten Atmend ins Unendliche zu schütten.