Versos German Friedrich Hebbel Es grüßt dich wohl ein Augenblick

German poem

Es grüßt dich wohl ein Augenblick

by (1813–1863)

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Es grüßt dich wohl ein Augenblick, Der ist so überschwellend voll, Als ob er dich mit sel'gem Glück Für alle Zukunft tränken soll.

Du aber wehrst, eh' du's vermeinst, Ihn scheu und zitternd selber ab, Und jene Thräne, die du weinst, Giebt ihm den Glanz, doch auch das Grab.

Uns dünkt die Freude Altar-Wein, Am Heiligsten ein sünd'ger Raub; Zieht Gottes Hauch durch unser Sein, So fühlen wir uns doppelt Staub.